Weinbergstrasse 161, CH-8006 Zürich

Zahnersatz in Zürich bei Medicus Dental.

Als Zahnersatz werden in der Zahnmedizin alle Arten des Ersatzes von verloren gegangenen, eigenen natürlichen Zähnen bezeichnet. Er gehört zum Fachbereich der Prothetik.

Der Überbegriff Zahnersatz wird in verschiedene Kategorien unterteilt. Obwohl es sehr grosse Unterschiede zwischen den zahlreichen Gruppen des Zahnersatzes gibt, haben alle eines gemeinsam: Sie dienen der Wiederherstellung der Kaufunktion, der Ästhetik und Phonetik (Sprachleistung), da die Aussprache einzelner Laute und Buchstaben von der Zahnstellung mitbestimmt wird. Im Fokus der Zahnbehandlung steht die Kaufunktion, da diese die gesamte Gesundheit beeinträchtigen kann; zum Beispiel ist die Zerkleinerung der Nahrung ein wichtiger Teil des Verdauungsprozesses.

Ihr Zahnarzt am Schaffhauserplatz bei Medicus Dental berät Sie gern zu den verschiedenen Möglichkeiten, die Ihnen für den Zahnersatz in Zürich zur Verfügung stehen.

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Festsitzender Zahnersatz bei Medicus Dental in Zürich

Mit dem Begriff „festsitzender Zahnersatz“ werden Kronen, Teilkronen und Zahnbrücken bezeichnet. Sie werden dauerhaft an den eigenen Zähnen über Klebe- oder Zementierverfahren befestigt. Behandlungsziel ist es, den eigenen „kaputten“ oder verloren gegangenen Zahn möglichst natürlich nachzuahmen.

Die Gründe für die Überkronung eines Zahnes sind vielfältig. Die folgenden Umstände können eine Zahnbehandlung mit Zahnersatz notwendig machen:

  • eine grosse Karies
  • Wurzelbehandlung
  • alte, grosse Füllungen
  • Frakturen
  • Nutzung des Zahnes als Pfeilerzahn für festsitzenden und/oder herausnehmbaren Zahnersatz

 

Eignung und Diagnose

Der Begriff Zahnbrücke erklärt sich von selbst: Eine Zahnlücke wird durch einen künstlichen Zahn überbrückt. Die eingesetzten künstlichen Zähne, auch Brückenglieder genannt, werden über Zahnkronen sicher und permanent mit den eigenen Zähnen fixiert.

Hierfür bewertet der Zahnarzt bei der Untersuchung in der Zahnarztpraxis optisch und anhand von Röntgenbildern (digitales Röntgen) die Zähne, Zahnwurzeln, Zahnimplantate und den Kiefer. Bei der zahnärztlichen Untersuchung und Planung einer Zahnbrücke werden die so genannten Brückenpfeilerzähne oder Ankerzähne ausgewählt. Kriterien für die Bewertung sind zum Beispiel:

  • Karies und bestehende Füllungen
  • Beurteilung einer Wurzelbehandlung des Zahnes mit Hilfe von Röntgenbildern, im Fokus steht die Wurzelspitze
  • Lockerungsgrad des Zahnes bei einem durch Parodontitis vorgeschädigten Gebiss
  • Zahnhalteapparat
  • Kieferknochen
  • die Grösse der Lücke
  • Mundhygiene
  • Bruxismus (Zähneknirschen)

 

Funktionsweise des Zahnersatzes

Die Diagnose der Zähne durch den Zahnarzt lässt darauf schliessen ob die Restzähne oder Implantate den Kaukräften langfristig standhalten und ein festsitzender Zahnersatz indiziert ist. Ist die Diagnose positiv und der Zahn für eine Krone geeignet, wird der Zahn ringsherum beschliffen. Auf diese Weise wird der Zahn zur Aufnahme der Krone in eine bestimmte Form präpariert. Die Krone ist wie eine Hülse, die den Zahnschmelz imitiert und den Zahn schützt.

Eine Teilkrone ersetzt nur den defekten Teil des Zahnes und benötigt eine besondere Präparation. Die Übergänge einer Teilkrone und eines Inlays (Füllung) sind fliessend und nicht immer eindeutig zu beurteilen.

 

Ausführungsarten von Kronen und Brücken

In der Zahnmedizin werden verschiedene Ausführungen von Brücken und Kronen genutzt. Als VMK Brücke/Krone wird eine Verbund-Metall-Keramik Brücke/Krone oder auch eine Verblend-Keramik Brücke/Krone bezeichnet. Diese Brückenkonstruktionen haben ein Metallgerüst als Basis, welches individuell mit einem Keramik- oder Kunststoffüberzug verblendet und der natürlichen Form und Farbe der eigenen Zähne angepasst wird.

Eine spezielle Form der Brückentechnik ist die Adhäsiv- oder auch Klebebrücke (Marylandbrücke). Bei dieser Brücke wird besonders minimalinvasiv, das heisst zahnsubstanzsparend, gearbeitet. Das Brückenglied wird über „Flügel“ an den Pfeilerzähnen im nicht sichtbaren Bereich verklebt. Die Indikation zu dieser Therapie muss jedoch sehr streng gestellt werden, da auf Grund der Bauart eine geringere Belastbarkeit als bei normalen Brücke gegeben ist.

Zahnersatz aus Keramik

In der ästhetischen Zahnmedizin werden Kronen und Brücken aus Vollkeramik bevorzugt, da vor allem die Farbbrillanz optimal den natürlichen eigenen Zähnen angepasst werden kann. Dies ist im Frontzahnbereich besonders wichtig, um ein natürliches Zahnbild zu erhalten. Den Zahnärzten Dr. med. dent. Burkhardt und Dr. med. dent. Krcmaric bei Medicus Dental in Zürich ist ein sehr gutes ästhetisches Ergebnis wichtig.

Ist die Farbe bei einer Keramik stabil?

Die Keramikfarben sind stabil und können später zum Beispiel durch Bleaching nicht mehr verändert werden. Daher ist die Zusammenarbeit bei der Wahl der Zahnfarbe für den Zahnersatz zwischen dem Patienten, dem Zahnarzt und dem Zahntechniker als Team sehr wichtig.

Wie lange halten Kronen und Brücken aus Keramik?

Bei guter häuslicher Zahnpflege, regelmässigen Besuchen bei der Dentalhygiene sowie zahnärztlichen Kontrolluntersuchungen kann eine Krone 20 Jahre und länger funktionieren. Allerdings hat eine Krone aus Keramik eine ähnliche Härte wie ein natürlicher Zahn – das bedeutet, dass eine harte Nuss, ein übersehener Kirschkern, ein Schlag oder Sturz wie bei einem natürlichen Zahn die Krone schädigen kann.

 

Implantate, Prothetik oder Zahnerhaltung?

Oftmals ist die Behandlung eines Lückenschlusses mit einer von einem Implantat getragenen Krone die bessere Alternative. Neben dem Zahnersatz in Zürich wird die Implantologie bei Medicus Dental zur Lösung eines prothetischen Problems immer mitberücksichtigt. Nicht selten ist eine Therapie mit Implantaten bei gleichen Kosten für den Patienten die bessere Wahl. 

Übergreifend über die Fachbereiche Prothetik und Zahnerhaltung, jedoch auf jeden Fall im Gebiet ästhetische Zahnmedizin angesiedelt, sind Veneers (Keramikscheiben). Mit Hilfe von Veneers können im Frontzahngebiet zahnmedizinisch notwendige Zahndefekte minimalinvasiv rekonstruiert werden, ohne den ganzen Zahn ringsherum beschleifen zu müssen.

Diese Therapie mit Veneers ist auch optimal, um persönlich störende Zahnfehlstellungen zu korrigieren, wenn zum Beispiel eine kieferorthopädische Behandlung mit einer „unsichtbaren Zahnspange“ (Invisalign-Schiene) nicht gewünscht ist.

Fällt die Diagnose vom Zahnarzt in der Praxis bezüglich der Pfeilerzähne negativ aus, muss mit einem sogenannten herausnehmbaren Zahnersatz die Kaufunktion und die Ästhetik wiederhergestellt werden.

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Herausnehmbarer Zahnersatz: Prothesen und Teilprothesen von Medicus Dental

Bei dem Begriff „herausnehmbarer Zahnersatz“ ist die Erklärung etwas komplizierter: Es gibt mehrere Unterklassen, deren Kriterien sich nach dem Umfang und/oder der Ausführung der Zahnprothese richten.

Es wird unterschieden zwischen:

  • Totalprothesen bei zahnlosem Kiefer,
  • Teilprothesen bei einer Teilbezahnung
  • Und kombiniertem Zahnersatz, wenn dieser zwar dental fixiert, aber zur täglichen Prothesenreinigung herausnehmbar ist. Bei kombiniertem Zahnersatz sollen die Kronen den Restzahnbestand schützen. Sie dienen aber auch als Ankerzähne zur Fixierung des herausnehmbaren Zahnersatzes mit Hilfe von Geschieben oder Klammern.


Totalprothese

Von einer Totalprothese spricht man in der Zahnmedizin, wenn alle Zähne eines Kiefers durch einen herausnehmbaren Zahnersatz ersetzt werden. Die Totalprothese besteht aus einer individuellen, dem Kiefer angepassten Kunststoffbasis. An dieser werden die künstlichen Zähne befestigt sind.

Die Prothese ist ausschließlich schleimhautgetragen und der Halt erfolgt durch Unterdruck (Adhäsion und Kohäsion). Wichtig für einen zufriedenstellenden Halt ist die Struktur des Ober- und/oder Unterkieferknochens. Ist der Kieferknochen bereits stark atrophiert (abgebaut), hält die Prothese immer schlechter. 

Verbessert werden kann der Prothesenhalt durch kieferchirurgische Massnahmen, wie zum Beispiel das Setzen von Implantaten. Hieraus resultiert ein kombinierter Zahnersatz, der über die Zahnimplantate fixiert wird. Er verbessert die Kaufunktion und damit die Lebensqualität deutlich. Die Ästhetik ist auch in der Totalprothetik sehr wichtig, da die Relation von Unter- und Oberkiefer das gesamte Gesicht beeinflusst.

 

Unterteilung der Teilprothese in Schaltprothesen und Freiendprothesen

Teilprothesen werden in der Zahnmedizin bei Schaltlücken und/oder Freiendlücken genutzt.

 Schaltlücken sind Zahnlücken, die sowohl vorne als auch hinten noch Zähne haben. Allerdings eignen sich diese nicht zur Befestigung einer festen Brücke, weil zum Beispiel die Zahnlücke zu gross ist oder die Pfeilerzähne vorgeschädigt sind. Von einer Freiendprothese spricht man, wenn alle hinteren Zähne fehlen und ersetzt werden müssen. 

Teilprothesen sind schleimhautgetragen, aber auch über Halte- und Stützelemente dental fixiert. Die einfachste Form der Teilprothese ist eine Modellguss-Prothese. Dabei wird auf Grundlage eines Kieferabdrucks ein Modell erstellt und anschließend darauf ein Metallgerüst samt Halteklammern gegossen. Die fehlenden Zähne werden daran befestigt.

 

Teleskopkronen

Als teleskopierende Brücke bezeichnet man einen herausnehmbaren Zahnersatz, dessen Tragekomfort einem festsitzenden Zahnersatz entspricht. Er wird über Restzähne oder ein Implantat dental befestigt und ist in der Herstellung vergleichsweise aufwendig.

Sie wünschen sich den passenden Zahnersatz in Zürich – gesundheitlich und finanziell auf Sie zugeschnitten? Fragen Sie die Zahnärzte von Medicus Dental am Schaffhauserplatz in Zürich – wir beraten und behandeln sie gern! Das gesamte Medicus Dental-Team begrüsst Sie bei Ihrem nächsten Termin in unserer Zahnarztpraxis in Zürich.

Medicus Dental AG

Dr. Andreas Burkhardt

Weinbergstrasse 161
CH-8006 Zürich

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