Weinbergstrasse 161, CH-8006 Zürich

Parodontosebehandlung in Zürich bei Medicus Dental.
Was bezeichnet Parodontologie?

Die Parodontologie versteht sich als ein Fachgebiet der Zahnmedizin und beschäftigt sich mit der Diagnose und der Therapie des entzündeten Zahnhalteapparates und Zahnfleisches. Der Zahnhalteapparat besteht aus dem Zahnfleisch, der Wurzelhaut und Wurzelzement mit Bindegewebe und Blutgefässen sowie dem Zahnfach (Alveole). 

Der Mund ist für den Gesamtorganismus von grosser Bedeutung und muss ganzheitlich betrachtet werden. Zahlreiche Allgemeinerkrankungen können am Zahnfleisch erkannt und an die entsprechende Fachdisziplinen überwiesen werden. Bei jeder Zahnbehandlung sollte darum auch das Zahnfleisch vom Zahnarzt kontrolliert werden.

Eine Parodontosebehandlung in Zürich zur Erhaltung vom gesunden Zahnfleisch wird notwendig, wenn die häusliche Mundhygiene mit Hilfe von Zahnbürste, Zahnseide und Mundspüllösungen die Entzündung des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparates nicht eindämmt.

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Parodontose erkennen und behandeln

Medicus Dental, Ihr Zahnarzt am Schaffhauserplatz in Zürich, möchte mit diesem Beitrag über die in unserer Gesellschaft häufig vorkommende Volkskrankheit Parodontose informieren (ohne Gewähr auf Vollständigkeit) und die Angst vor einer Parodontosebehandlung nehmen.

Um das komplexe Thema der Parodontologie zu beschreiben, ist dieser Beitrag zur Parodontosebehandlung in Zürich in einzelne Themen gegliedert:

  • Symptome einer Zahnfleischentzündung
  • Ursachen und Risikofaktoren der Parodontose
  • Diagnose und Bakterientest durch den Zahnarzt oder bei der Dentalhygiene
  • Therapie der Parodontose: Behandlung und Nachsorge
  • Prophylaxe und Vorbeugung

 

Symptome für die Erkrankung an Parodontose

Symptome für eine Parodontitis und Gingivitis, die jeder Patient selber feststellen kann, sind Zahnfleischbluten, Schmerzen und Schwellung des Zahnfleischs sowie Mundgeruch (Halitosis). Diese Symptome veranlassen viele Patienten einen Termin für eine professionelle Zahnreinigung in unserer Zahnarztpraxis am Schaffhauserplatz in Zürich zu vereinbaren. Patienten mit Implantaten sollten zur Erkennung dieser Symptome besonders geschult werden, da auch Implantate durch eine Periimplantitis verloren gehen können.

Während der Dentalhygiene kann unsere erfahrene Dentalhygienikerin Frau Doci bereits beurteilen, ob es sich um eine durch Zahnbeläge, Zahnstein und/oder unmotivierte häusliche Mundhygiene bedingte Gingivitis oder Parodontitis handelt.

 

Die Gingivitis – die Vorstufe zur Parodontitis

Die Gingivitis verursacht durch die Anschwellung des Zahnfleischs so genannte Pseudo-Zahnfleischtaschen ohne Kieferknochen-Beteiligung. Eine Gingivitis ist oft sehr gut durch eine konsequente Zahnreinigung beim Zahnarzt und eine gute häusliche Mundhygiene zu therapieren. Das Ergebnis: Gesundes Zahnfleisch. Wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Zahnarzt am Schaffhauserplatz in Zürich!

 

Die Parodontitis

Werden die Symptome einer Parodontitis nicht ignoriert, können die Vorteile der zunächst einfachen Behandlung einer Gingivitis durch die Beseitigung der Plaque bei einer Zahnreinigung genutzt werden. Ohne entsprechende Therapie führen die krankmachenden Bakterien in der Plaque dazu, dass spezifische Parodontose-Bakterien in das erkrankte Zahnfleisch einwandern können. Sie verursachen eine akute oder chronische Parodontose; eine Parodontosebehandlung in Zürich wird notwendig.

 

Parodontose: Gründe für die Entstehung

Ursachen einer Parodontose sind hauptsächlich schädliche Bakterien in der Plaque und am Zahnstein, die sich im Zahnfleisch einnisten. Die Bakterien wandern entweder in bereits vorhandene Zahnfleischtaschen um sich zu vermehren und/oder lösen eine Entzündung als Reaktion am Knochen aus, die zu einem Knochenabbau führt und Zahnfleischtaschen verursacht. Bei der Parodontitis und der Gingivitis werden aus der Plaque bakterielle Stoffwechsel- und Abfallprodukte freigesetzt, welche die natürlichen Abwehrreaktionen des Organismus aktivieren. Diese Immunabwehr soll die Bakterien zerstören, führt jedoch auch zur Verletzung von körpereigenem Knochen und Bindegewebe.

Weitere Ursachen sind schlecht sitzende Kronen, Brücken, Zahnersatz und Füllungen, deren Ränder unzureichend oder gar nicht gereinigt werden können und wie ein zu enger Schuh das Zahnfleisch zusätzlich traumatisieren.

Da die Gingivitis und die Parodontose eine Infektionskrankheit sind, können die Bakterien auch übertragen werden. Dies zu wissen ist besonders für junge Eltern wichtig um das oft praktizierte Ablecken von Schnuller und Nuckel zu vermeiden.

 

Nicht-bakterielle Ursachen für Gingivitis und Parodontitis

Zu den Gründen von nicht-bakterieller Herkunft zählen zum Beispiel kieferorthopädische Zahnkorrekturen, Traumata und genetische Veranlagungen, die zu Knochenabbau und Parodontose führen können.

Eine Schwangerschaftgingivitis ist auf jeden Fall immer ernst zu nehmen und zu behandeln. Sie ist reversibel, da sie hormonell bedingt ist. Der alte Spruch „Pro Kind ein verlorener Zahn“ trifft heutzutage nicht mehr zu.

Von einer apikalen Parodontitis spricht man, wenn die Ursache ein Zahn mit totem Zahnmark ist. In der Regel erfolgt die Therapie mit einer Wurzelbehandlung. In schweren Fällen kann ein chirurgischer Eingriff in Form einer Wurzelspitzenresktion oder der Extraktion der Wurzel notwendig sein.

 

Risikofaktoren

Die folgenden Umstände können die Entstehung von Gingivitis und/ oder Parodontitis fördern. Sie führen gemeinsam mit den genannten Ursachen zu Knochenabbau und im schlimmsten Fall zu Zahnverlust.

  • Diabetes
  • Bruxismus (Zähneknirschen)
  • Chemotherapie/ Bestrahlung im Kopfbereich
  • Tabakkonsum
  • Genetische Prädisposition
  • Immungeschwächte Patienten (HIV)
  • Und viele weitere
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Diagnose beim Zahnarzt

Diagnostiziert wird die Parodontitis vom Zahnarzt. Die oben beschriebenen Symptome wie Zahnfleischbluten, Schwellung und Schmerzen sind für ihn ausschlaggebend, um die Diagnose zu vertiefen. Hierfür wird an mehreren Stellen an jedem Zahn die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen um zu sehen, inwiefern die Zähne bereits betroffen sind. Dies grenzt den Schweregrad der Parodontitis ein.

Unerlässlich sind digitale Röntgenbilder, um die Struktur der Kieferknochen zu beurteilen. Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis und einer begleitenden Parodontosebehandlung ist es ausserdem sinnvoll, Antibiotika einzusetzen. Zur Vervollständigung der Diagnose und Sicherstellung der optimalen Wirksamkeit der Antibiotika gegen die vorhandenen Bakterien führen die Zahnärzte am Schaffhauserplatz in Zürich einen Bakterientest durch. 

 

Der Behandlungsablauf – Die Therapie im Überblick

Bei den Zahnärzten von Medicus Dental am Schaffhauserplatz in Zürich werden im Vorfeld alle Behandlungsschritte individuell in einem persönlich Beratungsgespräch mit dem Patienten ausführlich besprochen und diskutiert.

Das Ziel der Parodontosebehandlung in Zürich ist es, eine grösstmögliche Keimfreiheit der Mundhöhle zu erzielen. Diese Eliminierung der Bakterien kann in einer Sitzung (full mouth disinfection) oder in zwei Sitzungen erreicht werden, wobei die zwei Termine innerhalb einer Woche stattfinden müssen.

Die Parodontosebehandlung startet mit einer gründlichen Zahnreinigung aller Zähne, bei der oberflächlicher Zahnstein und Plaque entfernt werden. Dieser Behandlungsschritt wird in der Regel von einer Dentalhygienikerin durchgeführt. Die Parodontalbehandlung wird immer mit einer Betäubung durchgeführt und richtet sich nach dem diagnostizierten Schweregrad der Erkrankung.

Man unterscheidet zwischen einer „geschlossenen“ und einer „offenen“ Behandlung. Bei nicht zu tiefen Zahnfleischtaschen werden harte und weiche Beläge (Konkremente) mit speziellen zahnärztlichen und Ultraschallinstrumenten subgingival (unterhalb des Zahnfleischrandes) entfernt (geschlossene Kürettage). Zahnfleischtaschen die sehr tief sitzen, müssen manchmal chirurgisch eröffnet werden, um sie unter Sicht zu reinigen (offene Kürettage). In diesen Fall ist es auch möglich, Knochenersatzmaterialien oder Membranen anzuwenden.

 

Wir sind für Sie da – auch nach der Behandlung

Die Behandlung wird bei Medicus Dental von einem eingespielten Team durchgeführt und hat nach einer gewissen Regeneration sehr gute Erfolgsergebnisse.

Sollte das Zahnfleisch bedingt durch eine Parodontitis nicht mehr Ihren ästhetischen Ansprüchen (Rot-Weiss-Ästhetik) genügen, findet sich im zahnmedizinischen Portfolio der Zahnärzte von Medicus Dental in Zürich eine individuelle Lösung. In vielen Fällen kann auch bei einem parodontal geschädigten Gebiss die gewünschte Ästhetik durch Mukogingival-Chirugie, Bleaching oder Veneers erreicht werden.

Die Parodontosebehandlung hat die grössten Erfolgschancen, wenn der Patient in der Erhaltungstherapie sehr gut und gewissenhaft mitarbeitet. Zur Erhaltungstherapie Ihrer Gesundheit nach einer Parodontalbehandlung erfahren Sie mehr unter dem Thema Prophylaxe und Dentalhygiene. Bei Fragen oder für einen Beratungstermin kontaktieren Sie die Zahnärzte von Medicus Dental am Schaffhauserplatz in Zürich!

Medicus Dental AG

Dr. Andreas Burkhardt

Weinbergstrasse 161
CH-8006 Zürich

+41 44 363 31 30

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