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Veneers und Lumineers

Was sind eigentlich Veneers und Lumineers und worin unterscheiden sie sich?

Vorher und nachher Foto mit Keramikschalen
01. Oktober 2024Aktualisiert: 28. September 2026Text: Dr. …, Medicus Dental Zürich

Keramikschalen für die Zähne

Jeder freut sich über ein schönes Lächeln, jedoch haben die wenigsten Menschen von Natur aus ein perfektes Gebiss mit filmreifen Lächeln. Zahnfehlstellungen und permanente Zahnverfärbungen können jedoch mit minimalinvasiven Zahnbehandlungen nachhaltig korrigiert werden. Es gibt keine Faustregel, ob Veneers- oder Lumineers die bessere Wahl sind. Die Indikation muss individuell für jeden Patienten gestellt werden und die ästhetischen Vorstellungen mit der medizinischen Therapie sinnvoll in Einklang gebracht werden.

Die Lumineer-Methode ist eine patentierte, innovative Non-Prep-Technik zur Herstellung von hauchdünnen Keramikschalen (0,3 - 0,5mm). In Anbetracht der Zahnanatomie und -stellung und des Therapieziels kann oftmals auf Grund des Materials, der Technik und der geringen Schichtdicke das Verfahren ohne Präparation (Non-Prep) der Zahnsubstanz durchgeführt werden. Der Zahnschmelz wird somit nicht beschädigt.

 

Veneers sind auch sehr dünne, individuell angefertigte Keramikschalen (ca. 0,8 - 2mm), im Unterschied zu Lumineers wird hier aber die Vorderseite der Zähne minimal beschliffen. Veneers und Lumineers werden mit einer besonderen Technik dauerhaft auf den Zähnen befestigt. Der grosse Vorteil beider Techniken ist das minimalinvasive Verfahren.


Nach einer ausführlichen zahnärztlichen Anamnese und gründlicher optischer und röntgenlogischer Diagnostik wird die Indikation Lumineers oder Veneers besprochen.

 

Indikationen für Lumineers oder Veneers:
• bei unschönen Zahnoberflächen (raue Zahnoberfläche, Rillen)
• bei Zahnlücken
• bei permanenten Zahnverfärbungen
• bei abgebrochenen Zähnen
• bei unschönen Füllungen der Frontzähne
• bei schiefen und unregelmässigen Zähnen
• bei Verfärbungen
• bei unschönen Zahnformen
• bei abgesplitterten Zahnkanten
• nach Zahnunfällen

 

Kontraindikationen für Veneers oder Lumineers:
• Karies
• Verfärbungen
• Gingivitis oder Parodontitis
• alte Füllungen im Zahn
• Zahnersatz und Kronen
• Fehlfunktionen (Zähneknirschen, Bruxismus)
• Okklusionsstörungen
• Implantate
• extreme Zahnfehlstellungen
• massiver Zahnsubstanzverlust (in diesem Fall sind Kronen geeignet)

 

Anschliessend werden die ästhetischen Wünsche des Patienten nach Farbe, Form und Grösse der Zähne besprochen. Ein besonderes Augenmerk legen die Zahnärzte von Medicus Dental in Zürich auf die Rot-Weiss-Ästhetik (Verhältnis des Zahnfleisches zu den Zähnen), die Gesichtsform im Verhältnis zur Zahngrösse und -länge, der Zahnbogen, die Hautfarbe in Bezug zur Zahnfarbe und die Lippenform.

 

Zu Beginn der Therapie wird im Rahmen der Dentalhygiene bei Medicus Dental in Zürich eine professionelle Zahnreinigung zur Entfernung weicher und harter Zahnbeläge (Plaque) durchgeführt. Da der eigene Zahn durch die Keramikschalen schimmert, sollte bei stark verfärbten Zähnen ein Bleaching durchgeführt werden, um das Endergebnis zu optimieren.

 

Vorgehensweise bei Veneers oder Lumineers

Die Vorgehensweise beider Techniken ist ähnlich, so werden etwaige notwendige Vorbehandlungen (zum Beispiel Zahnfleischbehandlung, Erneuerung von Füllungen, Schienentherapie bei Bruxismus u.s.w.) besprochen und vor der Lumineer- oder Veneer Therapie durchgeführt. Des weiteren erstellt der Zahnarzt anhand von Abdrücken der Zähne ein Modell. Dieses wird im zahntechnischen Labor so bearbeitet, dass man ein dreidimensionales Modell (Wax up) erhält und das so zu erwartende Ergebnis (Mock up) simuliert. Entspricht das Ergebnis den individuellen Wünschen des Patienten, werden die Lumineers angefertigt.

 

Bei der Therapie mit Veneers wird auch mit Abdrücken, Modellen, Mock up und Wax up gearbeitet, die diagnostischen Mittel erlauben eine sehr gute Prognose über das zu erwartende Endergebnis. Als nächstes wird der Zahnschmelz so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig beschliffen. Anhand der gemeinsam erarbeiteten Vorlage werden die Veneers vom Zahntechniker hergestellt. 

Hier ist ausdrücklich zu betonen, das die Arbeit des Zahntechnikers für das Endergebnis massgeblich beiträgt.

Wie lange halten Lumineers und Veneers?

Die Haltbarkeit von Veneers und Lumineers hängt von der individuellen Mundhygiene sowie den regelmässigen Untersuchungen beim Zahnarzt und der Dentalhygiene ab. Die Keramik von Veneers und Lumineers verhält sich ähnlich wie die der natürlichen Zahnhartsubstanz. So kann ein übersehener Kirschkern oder ein Sturz zu einer Beschädigung eines Veneers oder Lumineers führen. Studien belegen eine Haltbarkeit von mehreren Jahrzehnten.

Alternativen zu Veneers und Lumineers sind die klassischen Keramikkronen.

 

Die Kosten für Veneers und Lumineers
Die Kosten richten sich nach dem Aufwand und der Anzahl der zu behandelnden Zähne und werden in einem transparenten Kostenvoranschlag dargestellt.

 

Weitere Informationen zu Veneers, Lumineers und Keramikkronen finden Sie in unserem Leistungsbereich Ästhetische Zahnmedizin.

 

Fragen Sie das Team von Medicus Dental in Zürich am Schaffhauserplatz im Kreis 6. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Termin per Online Agenda, E-Mail oder telefonisch. Wir nehmen uns die Zeit, um Ihre Fragen zu beantworten. Zahn um Zahn.

Häufig gestellte Fragen

Beide sind dünne, individuell angefertigte Keramikschalen, die dauerhaft auf den Zähnen befestigt werden. Lumineers sind hauchdünn (0,3–0,5 mm) und können häufig ohne Präparation gesetzt werden – der Zahnschmelz wird nicht beschädigt. Veneers sind etwas dicker (0,8–2 mm), dafür wird die Vorderseite der Zähne minimal beschliffen.

Für unschöne Zahnoberflächen, Zahnlücken, permanente Zahnverfärbungen, abgebrochene oder abgesplitterte Zähne, unschöne Füllungen der Frontzähne, schiefe oder unregelmässige Zähne sowie nach Zahnunfällen. Die Indikation wird individuell nach Anamnese und röntgenologischer Diagnostik gestellt.

Bei Karies, aktiver Gingivitis oder Parodontitis, alten Füllungen, Kronen oder Implantaten, Zähneknirschen, Okklusionsstörungen, extremen Zahnfehlstellungen oder massivem Zahnsubstanzverlust. Letzteres ist eine Indikation für Keramikkronen.

Studien belegen eine Haltbarkeit von mehreren Jahrzehnten. Massgeblich sind gute Mundhygiene und regelmässige Kontrollen beim Zahnarzt und der Dentalhygiene. Die Keramik verhält sich ähnlich wie die natürliche Zahnhartsubstanz – ein übersehener Kirschkern oder ein Sturz kann ein Veneer oder Lumineer beschädigen.

Die Kosten richten sich nach dem Aufwand und der Anzahl der zu behandelnden Zähne und werden in einem transparenten Kostenvoranschlag dargestellt.

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