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Keine Angst vor der „Zahnarzt-Spritze"

Die intraligamentäre Anästhesie

Keine Angst vor der Zahnarztspritze
02. September 2018von Medicus Dental

Keine Angst vor der „Zahnarzt-Spritze"

Die Anästhesie ist ein Segen für die Zahnmedizin

Die Lokalanästhesie ist ein wirklicher Segen für die Zahnmedizin, denn niemand muss sich heutzutage einer schmerzhaften Behandlung mehr unterziehen. Die traditionellen Betäubungen in der Zahnmedizin sind die Leitungs- und Infiltrationsanästhesie.Im Oberkiefer kommt die sichere Infiltrationsanästhesie zum Einsatz. Es wird einfach an der Vorderseite des Kieferkammes neben dem Zahn ein Betäubungsmittel gespritzt. Dieses gelangt durch die Schleimhaut und dünnen Knochen an die Zahnwurzel, die Betäubung ist sicher und wirkt in der Regel immer.

 

Der Unterkiefer, das „Sorgenkind“ der zahnärztlichen Anästhesie

Hier wird es schon komplizierter, im Unterkiefer kommt die Leitungsanästhesie zum Einsatz. Hierbei wird ein ganzer Nervenast betäubt, auch wenn nur ein einzelner Zahn behandelt wird und es entstehen die bekannten Nebenwirkungen. Wie zum Beispiel, dass die betroffene Gesichtshälfte und Zunge oft stundenlang taub wird und das Sprechen, Essen, Trinken und die Gesichtsmimik eingeschränkt sind. Um diese Nebenwirkungen zu vermeiden, haben wir uns bei Medicus Dental für die intraligamentäre Anästhesie als primäre Methode zum Komfort unserer Patienten entschieden.

 

Die schmerzarme Methode: intraligamentäre Anästhesie

Eine bessere Technik mit großer Wirkung ist die sogenannte intraligamentäre Anästhesie (ILA), sie ist eine kaum schmerzhafte Betäubung und damit eine hervorragende Alternative zur herkömmlichen Spritze, auch bei Spritzenangst. Das Anästhetikum wird sehr langsam mit einer besonders feinen Nadel in geringen Mengen ganz nah direkt am zu behandelnden Zahn eingebracht, exakt in den Spaltraum zwischen Zahn und Knochen (Zahnhalteapparat). Durch diesen Spalt breitet es sich schnell in der Umgebung aus und betäubt Zahn und umgebenden Knochen ohne weitere Wartezeit. Das Geheimnis der intraligamentären Anästhesie ist, dass das Anästhetikum in geringsten Mengen punktgenau wirkt, während die „normale“ Anästhesie ganze Nervenbahnen mit dem umliegendem Gewebe betäubt.

 

Die Vorteile

  • Schmerzarme Injektion
  • Fast sofortiger Wirkungseintritt
  • Sehr gute und tiefe Betäubung bei fast allen Behandlungen
  • Zielgenaue Begrenzung der Betäubung auf den zu behandelnden Zahn
  • Geringere Belastung des Herz-Kreislauf-Systems, daher auch für Risikopatienten geeignet
  • Keine Gefahr der Nervschädigung
  • Betrifft nur einen Zahn, daher kein Taubheitsgefühl in Wange und Zunge, keine Probleme beim Sprechen, Trinken oder Kauen
  • Kurze Dauer der Betäubung von ca. 30 - 40 Minuten, dabei ist eine Verlängerung der Wirkung durch erneutes Spritzen jederzeit möglich.

 

Damit kann die intraligamentäre Injektion im Unterkiefer für fast alle zahnärztlichen Massnahmen eingesetzt werden, nur bei chirurgischen Eingriffen wie bei der Weisheitszahnentfernung ist eine klassische Leitungsanästhesie durchaus noch zweckmässig.

 

Fragen Sie Ihre Zahnärzte von Medicus Dental am Schaffhauserplatz, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Dr. Andreas Burkhardt

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