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Schutzmaßnahmen für die Zähne

Zahnschäden durch Bulimie.

Zahnschäden durch Bulimie Behandlung Zahnarzt Zürich
05. Oktober 2017von Medicus Dental

Schutzmaßnahmen für die Zähne – Zahnschäden durch Bulimie.

Wie wird Bulimie definiert?

Die Bulimie (Bulimia nervosa), auch Ess-Brechsucht genannt, ist eine sehr ernst zu nehmende Krankheitsform der Essstörungen. Typischerweise erfolgt nach wiederkehrenden Heißhungerattacken das eigens herbeigeführte Erbrechen, um eine Gewichtszunahmen zu vermeiden. Die Ursachen, Diagnosen und Therapieformen für diese psychische Erkrankung sind so mannigfaltig, dass wir in unserem zahnärztlichen Blogbeitrag nicht explizit darauf eingehen können. Sollten Sie an Bulimie erkrankt sein oder betroffene Personen kennen, legen wir Ihnen nahe, zum eigenen Schutz und Wohle einen Spezialisten aufzusuchen.

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Wieso zerstört Bulimie die Zähne?

Die Zähne und das Zahnfleisch werden durch die stetige und erhöhte Magensäurekonzentration im Mund beim Erbrechen permanent angegriffen. Das Zahnfleisch reagiert mit Entzündungen und die Zähne erleiden dauerhafte Schäden, weil der Zahnschmelz – das härteste Material im menschlichen Körper – den Magensäureangriffen über einen längeren Zeitraum nicht standhalten kann. 

Zusätzlich zu der erhöhten Magensäurekonzentration durch das Erbrechen, achten Betroffene vor allem in der Öffentlichkeit auch auf eine gesunde Ernährung. Das heisst, sie nehmen meist unbewusst viele säurehaltige Nahrungsmittel, wie Salat mit Essig und Öl, Früchte und Obst etc., zu sich. Hierbei entstehen weitere Säureangriffe auf den Zahnschmelz.

 

Auswirkungen auf den Zahn

Zunächst entsteht der Zahndefekt, die so genannte Erosion an den Innenseiten der Zähne und wird oft nicht bemerkt. Im Laufe der Zeit geht aber immer mehr des schützenden Zahnschmelzes verloren und die Zähne werden kariesanfälliger. Wenn der Verlust von Zahnschmelz durch die Magensäure fortschreitet, wird das Dentin freigelegt. Im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit bleiben meist gelbliche Zahnstummel zurück, die durch eine fehlerhafte Zahnpflege zusätzlich geschädigt werden.

 

Nach dem Erbrechen keine Zahnbürste verwenden

Die meisten Betroffenen greifen direkt nach dem Erbrechen zur Zahnbürste, um den schlechten Geschmack des Erbrochenen zu beseitigen. Durch die Magensäure wird der Zahnschmelz jedoch weich und wird mit der Zahnbürste regelrecht weggeschrubbt. Direkt nach dem Erbrechen sollten die Zähne daher nicht geputzt werden, um mögliche Zahnschäden durch Bulimie zu verhindern.

 

Wie können die Zahnärzte von Medicus Dental in Zürich helfen?

Wir bei Medicus Dental, Ihr Zahnarzt in Zürich, stehen den Betroffenen vertrauensvoll zur Seite, nehmen die zahnmedizinischen Wünsche sehr ernst und versuchen den Leidensdruck zu mindern, indem die bestmöglichen zahnärztlichen Vorbeugungs- und Behandlungsmassnahmen durchgeführt werden. Wir helfen und unterstützen Betroffene, das ästhetische und strahlende Lächeln wiederherzustellen.

Medicus Dental AG

Dr. Andreas Burkhardt

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