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Zahnschäden durch Mundpiercings

Ein Risiko für Zahnfleisch und Zähne.

Zahnschäden durch Mundpiercings
19. Oktober 2017von Medicus Dental

Zahnschäden durch Mundpiercings – Ein Risiko für Zahnfleisch und Zähne.

Wie verursachen Piercings Zahn- und Zahnfleischschäden?

Körperschmuck, wie Tätowierungen und Piercings sind modern und sehr beliebt. Jedoch können insbesondere Piercings im Mundbereich zu erheblichen Schäden an Zahnfleisch und Zähnen führen.

Viele Piercingsträger haben die Angewohnheit mit ihrem Mundschmuck herumzuspielen, bewusst und oftmals auch unbewusst. Durch den Kontakt mit den Zähnen können feine Risse im Zahnschmelz entstehen, die zu Zahnabsplitterungen, Kälte- und Hitzeempfindlichkeiten, erhöhtem Kariesrisiko und im schlimmsten Fall zu Reizungen des Zahnnervs führen können. Durch die ständige Irritation durch das Piercing reagiert auch das Zahnfleisch gereizt und empfindlich.

Bei welchen Piercings ist besondere Vorsicht geboten?

Generell möchten wir Sie darauf hinweisen, dass bei allen Piercings im Mundbereich besondere Vorsicht und Achtsamkeit geboten ist. Abgesehen davon, dass durch das Einstechen in Lippe oder Zunge dauerhafte Schäden an Nervenbahnen und nicht zu unterschätzende Infektionen mit Schwellungen und Blutungen einhergehen können, werden Zähne und Zahnfleisch einer dauerhaften mechanische Belastung ausgesetzt.

Zahnschäden durch Zungenpiercing

Das Zungenpiercing befindet sich direkt mittig im Mund und wird bei nahezu jeder Zungenbewegung an die Zähne oder das Zahnfleisch geschlagen. Es bringt somit ein extrem hohes Verletzungsrisiko mit sich.
Oft lagert sich zudem Zahnstein am Schraubverschluss des Zungenpiercings an der nicht sichtbaren Zungenunterseite ab. Um Infektionen zu vermeiden, muss bei der regelmäßigen Dentalhygiene und der Durchführung der professionellen Zahnreinigung explizit darauf geachtet werden. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.

Zahnschäden durch Lippen- und Lippenbändchenpiercing

Das Risiko beim Tragen eines Lippenpiercings hängt entscheidend mit der Platzierung des Piercings zusammen. In der Regel wird es in Höhe des Zahnfleischsaums gesetzt. Der stetige, metallische Druck des kugelförmigen Schraubverschlusses kann zu Zahnfleischschwund führten, so dass die Zahnhälse frei gelegt werden. Alternativ kann die Platzierung des Piercings auf Höhe der Zahnkrone gewählt werden, wie etwa beim Zungen-, Wangen- und Lippenbändchenpiercing, aber auch hier besteht Verletzungsgefahr der Zahnhartsubstanz.

 

Zahn- und Zahnfleischschäden durch Kontrollen vorbeugen

Sie möchten trotz der erhöhten Risiken einer Zahn- und Zahnfleischverletzung  nicht auf Ihren Schmuck im Mundbereich verzichten? Dann empfehlen wir von Medicus Dental – Zahnarzt in Zürich –  regelmässige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen, um etwaige Zahn- oder Zahnfleischschäden frühzeitig zu erkennen und entsprechend behandeln zu können.

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Dr. Andreas Burkhardt

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